Kloster Chorin - Des Landes schönster Schmuck

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Ein Urlaub in der Schorfheide


 Die Schorfheide hat viel zu bieten. Es ist nicht nur ein wunderschönes Landschaftsbild mit artenreicher Tier- und Pflanzenwelt, Seen und Waldgebieten. Auch kulturell gibt es in der Schorfheide viel zu entdecken.

 

Sie können sich beispielsweise im Schorfheidemuseum in Groß Schönebeck zur Geschichte der Schorfheide und über die jagd- und forstwirtschaftliche Nutzung informieren. In Groß Schönebeck finden Sie auch den zweitgrößten Wildpark Deutschlands. Im Wildpark Groß Schönebeck  leben auf 100 ha ausschließlich Tierarten, die in der Schorfheide heimisch sind. Dazu gehören unter anderem Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild. Daneben gibt es solche Arten, die in der freien Wildbahn ausgestorben sind, wie z.B. Auerochsen, Wisente und Wölfe.

 

Deutschlands älteste künstlich angelegte Wasserstraße finden Sie ebenfalls in der Schorfheide. Genießen Sie doch einmal eine Floßtour auf der „Schippelschute“ entlang des Finowkanals.

 

Sie können die Schorfheide nicht nur zu Land und zu Wasser kennen lernen sondern auch aus der Luft. Das Luftfahrtmuseum Finowfurt  bietet Technik zum erleben und Anfassen. Steigen Sie dort ein, wo sonst nur Piloten und Abenteurer Ihren Platz haben.

In sachkundigen Führungen werden Sie über die Luftfahrtgeschichte Brandenburgs informiert oder machen Sie einen Rundflug mit dem größten Doppeldecker der Welt.

 

In unmittelbarer Nähe zum Kloster liegt in nur 8 km Entfernung das Ökodorf Brodowin. Für alle die die Natur auf noch einem anderen Weg erleben möchten lohnt sich ein Besuch im Ökodorf Brodowin  und in dessen Hofladen. Dort finden Sie die hofeigenen Bioprodukte wie z.B. Gemüse, Milch, Säfte, Salami und Honig, sowie Obst Brot und vieles Andere aus dem Naturkostsortiment. Es werden kleine Snacks und warme Speisen im Laden gereicht.

Es besteht die Möglichkeit an einer Hofführung teilzunehmen die Ihnen und Ihren Kindern zeigt wo das Gemüse wächst und wo die Milch herkommt.

 

 

Eine Rundfahrt auf den Spuren der Askanier

Beginnen könnten Sie Ihre Tour am Natur Campingplatz in Pehlitzwerder . Direkt am Campingplatz finden Sie die Grundmauern des Zisterzienserkloster Mariensee. Die brandenburgischen Markgrafen Johann I. und Otto III., stifteten 1258, auf der Insel im Parsteiner See den Zisterziensern aus Lehnin Land für ein Tochterkloster. Doch schon aus der Stiftungsurkunde wurde deutlich, dass dieses Gelände nicht sehr günstig für den Betrieb einer Klosteranlage ist. 1273 wurde die Abtei von den Söhnen Johann I. nach Chorin verlegt. Von Pehlitzwerder geht es auf nach Chorin, dass nur ca. 8 km entfernt liegt. Das um 1300 fertig gestellte Zisterzienserkloster Chorin liegt malerisch hinter dem ehemaligen Weinberg an einem See. Das Kloster fungierte als Hauskloster der Askanier, der Markgrafen von Brandenburg. Heute kann das Kloster in Führungen oder individuell erkundet werden. Nach einem Rundgang durch die historische Anlage mit seinen Ausstellungen bietet es sich an, die Reise weiter nach Joachimsthal zu planen. Die Kleinstadt liegt ca. 20 km nordwestlich von Chorin. Noch lange bevor 1604 Joachimsthal vom Kurfürsten Joachim Friedrich das Stadtrecht erhielt, befand sich östlich des heutigen Stadtkerns die Siedlung Alt- Grimnitz. Sie erhielt ihren Namen von der Burg, an deren Fuße sie entstand. Die Burg, dessen Grundmauern noch zu sehen sind, war eine der Burgen der askanischen Markgrafen. Johann I., ein begeisterter Jäger, hielt sich hier häufig auf.

Auf Burg Grimnitz liegen auch die Wurzeln Brandenburg- preußischer Glasherstellung mit dem Aufbau der ersten Glashütte Brandenburgs um 1575.

Die „Grimnitzer Glasstube“ ist ein echter Anziehungspunkt für Touristen. Das Museum  präsentiert vornehmlich die Zeit der Waldglashütten. Zeugnisse hoher Glaskunst, von geschickten Glasmachern geformt, beispielhafte Exponate jener Zeit, Raritäten aus geschliffenem Kunstglas sowie Einzelstücke von musealem Wert, erfreuen die Besucher. Von hier aus fahren Sie weiter am Werbellinsee entlang in das ca. 25 km entfernte Eichhorst. An der Südspitze des Werbellinsee finden Sie einen Aussichtsturm, auch Askanierturm genannt. Dort soll einst die Burg Werbellin gestanden haben. Es wird angenommen, dass sie zwischen 1211 und 1215 unter Markgraf Albrecht II. erbaut wurde. Bei den Grabungsarbeiten am Kanal im 18. Jahrhundert fand man Waffen und Mauerreste. Seit 1974 stehen Turm und Burg unter Denkmalschutz. Der Rundturm aus Backstein mit dem Balkon und einem Zinnenkranz ist ein bekannter Aussichtspunkt von dem man einen herrlichen Blick auf den Werbellinsee und Werbellinkanal genießen kann. Den Schlüssel für den Askanierturm erhalten Sie in der Touristinformation in Eichhorst.