Ein Tag für Literatur, unabhängige Verlage und die Kunst des Büchermachens
Am Samstag, dem 12. September 2026, wird das Kloster Chorin von 10 bis 21 Uhr erneut zum Treffpunkt für Literaturbegeisterte, Familien, Autoren, Verlagen und alle, die Bücher lieben. Beim zweiten Bücherfest verbinden sich eine außergewöhnliche Büchermesse, Lesungen, Gespräche, Poetry Slam, Kinderprogramm, Workshops, Hörspiele und Live-Musik zu einem ganztägigen Literaturfest – inmitten des historischen Klosterensembles und vor den Toren Berlins.
Von 10 bis 18 Uhr präsentieren zahlreiche unabhängige Verlage, Editionen, Einzelautoren und literarische Initiativen aus Berlin, Brandenburg und darüber hinaus ihre aktuellen Programme. Auf der Bühne begegnen sich regionale Stimmen und profilierte Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Kinder und Erwachsene können Bücher nicht nur entdecken, sondern beim Bücherbasteln und Buchbinden selbst gestalten. Eine ganztägig geöffnete Hörspiel-Lounge schafft einen Rückzugsort für alle, die Literatur über das Hören erleben möchten.
Das Bücherfest versteht sich damit nicht nur als klassische Büchermesse. Literatur soll an diesem Tag gelesen und diskutiert, gehört, gestaltet und gemeinsam ausprobiert werden.
Büchermesse mit unabhängigen Verlagen
Von 10 bis 18 Uhr können die Besucher durch die Verlagsstände gehen, aktuelle Neuerscheinungen und besondere Editionen entdecken, Bücher direkt vor Ort erwerben und mit Verlegern, Autoren und literarischen Initiativen ins Gespräch kommen.
Mit dabei sind unter anderem Matthes & Seitz Berlin, Jaron Verlag, Kulturverlag Kadmos, Weissbooks, Joanmartin, Reisedepeschen, Edition Schwarzdruck, Eichhörnchenverlag, Edition Bracklo, PalmArtPress, Anthea Verlag, Natur und Text, Rotkiefer Verlag, Glückschuh Verlag, Havelbooks, Findling Verlag, Passanten-Verlag und Umland Verlag – außerdem weitere Verlage, Einzelautoren und literarische Initiativen.
Die Büchermesse bietet die Gelegenheit, abseits der großen Buchhandelsauslagen neue Stimmen, regionale Literatur, unabhängige Verlagsprogramme und sorgfältig gestaltete Bücher kennenzulernen. Gerade die Verbindung von Messe und Bühnenprogramm prägt das Bücherfest: Wer wegen einer Lesung nach Chorin kommt, kann anschließend an den Ständen weiterstöbern – und wer dort ein Buch entdeckt, begegnet dessen Autor vielleicht wenig später auf der Bühne.
Das Bühnenprogramm im Detail
10.30 Uhr – Uckermärkische Literaturgesellschaft
12.00 Uhr – Malou Berlin: „Was bleibt“
13.00 Uhr – Almuth Nitsch: Poetry Slam
14.00 Uhr – Laura Wagner: „Tutto bene“
15.15 Uhr – Simone Veenstra: „Die Traumspinnerin“
16.30 Uhr – Johannes Groschupf: Berlin Noir
18.00 Uhr – Carsten Gansel und Christoph Links: „Was wurde aus dem Leseland DDR?“
19.50 Uhr – Anne Rabe: „Das M-Wort“
Live am Klavier: Larry Porter
10.30 Uhr: Uckermärkische Literaturgesellschaft
Den Auftakt gestaltet die Uckermärkische Literaturgesellschaft mit einem abwechslungsreichen Programm von fünf Autoren. In unterschiedlichen Texten, Stimmen und literarischen Formen vermittelt die Veranstaltung einen Einblick in das gegenwärtige Schreiben der Region.
Damit beginnt das Bücherfest bewusst mit einem Schwerpunkt auf der literarischen Arbeit in Brandenburg. Zugleich zeigt das Programm, wie vielfältig Literatur abseits der großen kulturellen Zentren entsteht und wie wichtig regionale Netzwerke für Autoren, Leser und das literarische Leben sind.
12.00 Uhr: Malou Berlin liest aus „Was bleibt“
„Was bleibt“ erzählt von schwierigen Lebensbedingungen, ohne seine Figuren auf ihre Verletzungen zu reduzieren. Der kraftvolle Roman macht Mut, eröffnet neue Perspektiven und zeigt, wie trotz belastender Erfahrungen Hoffnung und Entwicklung möglich bleiben. Malou Berlin wird von der Geschäftsführerin des Brandenburgischen Literaturrates, Dr. Friederike Frach, vorgestellt und sich mit ihr zu autofiktionalem Erzählen austauschen.
13.00 Uhr: Poetry Slam mit Almuth Nitsch
Um 13 Uhr verändert sich der Ton auf der Bühne: Almuth Nitsch bringt eigene Slam-Texte nach Chorin, die innerhalb der lebendigen Eberswalder Slam-Szene entstanden sind. Beim Poetry Slam wird Literatur unmittelbar zur Performance. Texte werden nicht nur vorgelesen, sondern mit Stimme, Rhythmus, Haltung und Präsenz auf die Bühne gebracht. Das Format öffnet das Bücherfest für eine besonders direkte Form des literarischen Ausdrucks und zeigt, wie vielfältig Gegenwartsliteratur heute vermittelt werden kann – vom gedruckten Buch bis zum gesprochenen Text vor Publikum.
14.00 Uhr: Laura Wagner liest aus „Tutto bene“
In ihrem Debütroman „Tutto bene“, erschienen im DuMont Buchverlag, erzählt Laura Wagner von Emma, einer jungen Frau, die in einem Berliner Späti arbeitet und deren Leben aus den Fugen geraten ist. Ihr Studium hat sie abgebrochen, beim Einräumen der Süßigkeiten sieht sie vor allem Kalorien, und hinter Zynismus, Alkohol und Rückzug verbirgt sich eine große Sehnsucht nach Nähe. Der Roman handelt von Selbstzweifeln und Scham, von alten Schutzmechanismen und der Schwierigkeit, sich einem anderen Menschen zu öffnen. Zugleich erzählt er von Liebe, Freundschaft und von der Möglichkeit, eingeübte Muster zu verlassen. Behutsam fragt „Tutto bene“, wie Verbundenheit entstehen kann, wenn Menschen den Mut finden, ihre Verletzlichkeit zu zeigen.
Laura Wagner liest aus dem Roman und spricht mit der Journalistin und Autorin Gina Enslin über ihre Figuren, über das Leben hinter sorgfältig errichteten Fassaden und über die Suche nach einem anderen, vielleicht besseren Anfang. Moderation: Gina Enslin
15.15 Uhr: Simone Veenstra – „Die Traumspinnerin“
Die interaktive Lesung aus Simone Veenstras Kinderbuch „Die Traumspinnerin“ ist eine Veranstaltung für alle Sinne: zum Lauschen, Fühlen, Riechen, Sehen und zum fantasievollen, taktilen und kreativen Rätselraten. Gemeinsam mit den Kindern erkundet die Autorin, was es mit dem vielfach verwendeten Wort „spinnen“ auf sich hat. Was bedeutet es, Gedanken oder Geschichten zu spinnen? Wie fühlt sich Gesponnenes eigentlich an? Und woraus bestehen unsere Lieblingspullover?
Die jungen Besucher werden unmittelbar in die Geschichte und das Geschehen einbezogen. So entsteht eine Lesung, die Sprache, Fantasie und sinnliche Wahrnehmung miteinander verbindet. Sie eignet sich für kreative kleine und größere Menschen, die Freude daran haben, Fragen zu stellen, Dinge zu ertasten und in Gedanken auf Reisen zu gehen.
16.30 Uhr: Johannes Groschupf – „Berlin Noir“
Johannes Groschupf nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch seine bei Suhrkamp erschienene „Berlin Noir“-Reihe. Zu ihr gehören die vier Thriller „Berlin Prepper“, „Berlin Heat“, „Die Stunde der Hyänen“ und „Skin City“. Groschupfs Berlin ist eine fiebrige, widersprüchliche Metropole: aufgeheizt von sozialen Spannungen, Angst, Wut und der Sehnsucht nach einem anderen Leben. Seine Romane führen in die Schattenseiten der Hauptstadt und zu Menschen, die sich durch eine raue, beschleunigte und mitunter bedrohliche Gegenwart bewegen. Dabei verbindet Groschupf die Spannung des Kriminalromans mit genauer Großstadt-beobachtung und einem besonderen Gespür für die politischen und gesellschaftlichen Bruchlinien Berlins.
In Chorin liest der Autor ausgewählte Passagen aus der Reihe und spricht mit Marty Sennewald über Berlin als literarischen Schauplatz, über die dunklen Seiten der Stadt und über seine turbulenten Anfänge als Schriftsteller. Moderation: Marty Sennewald
18.00 Uhr: Carsten Gansel und Christoph Links – „Was wurde aus dem Leseland DDR?“
Einer der zentralen Gesprächsabende des Bücherfestes widmet sich dem häufig beschworenen „Leseland DDR“. Der Literaturwissenschaftler und Autor Carsten Gansel und der Verleger und Publizist Christoph Links sprechen über Literatur, Verlage und Lesekultur in der DDR – und darüber, was nach 1990 von diesem „Leseland“ geblieben ist.
Welche Rolle spielten Bücher in der DDR-Gesellschaft? Unter welchen Bedingungen arbeiteten Autoren und Verlage? Wie veränderten die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche nach 1989 die ostdeutsche Literatur- und Verlagslandschaft? Und welche Geschichten, Erfahrungen und Strukturen wirken bis heute fort?
Das Gespräch verbindet historische Rückschau mit Fragen der Gegenwart. Es geht um das Verhältnis von Literatur und Gesellschaft, um das Lesen in Zeiten politischer Umbrüche und um die Spuren, die die ostdeutsche Buch- und Verlagsgeschichte im heutigen Literaturbetrieb hinterlassen hat. Moderation: Marie Kaiser
19.50 Uhr: Anne Rabe – „Das M-Wort“
Den Abschluss des Bühnenprogramms gestaltet Anne Rabe mit ihrem aktuellen Buch „Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral“. In ihrem Essay untersucht Rabe, wie die Moral schrittweise in Verruf geraten ist. Begriffe wie „Moralapostel“, „Moralkeule“ oder „moralisierend“ werden häufig verwendet, um gesellschaftliche Positionen abzuwerten. Doch kann eine demokratische Gesellschaft tatsächlich auf moralische Maßstäbe verzichten? Was geschieht, wenn Mitgefühl, Menschenwürde und die Verantwortung füreinander nicht mehr als Grundlagen des Zusammenlebens gelten, sondern als naive oder störende Einwände abgetan werden? Anne Rabe verbindet gesellschaftspolitische Analyse mit persönlicher Reflexion. Sie schreibt über den politischen und kulturellen Wandel der Gegenwart, über die zunehmende Verrohung öffentlicher Debatten und über die Frage, wie ein gemeinsamer moralischer Bezugspunkt zurückgewonnen werden kann.
In Chorin liest Anne Rabe aus dem Buch und spricht mit der Journalistin und Moderatorin Marie Kaiser über Moral und Verantwortung, über demokratische Verständigung und über die Möglichkeiten der Literatur, in gesellschaftliche Debatten einzugreifen. Moderation: Marie Kaiser
LIVE-MUSIC mit Larry Porter
Der Pianist Larry Porter begleitet das Bücherfest mit Live-Musik am Klavier. Seine pointierten musikalischen Einlagen verbinden die einzelnen Veranstaltungen und verleihen insbesondere dem Nachmittags- und Abendprogramm eine besondere Atmosphäre.
BÜCHER SELBER MACHEN
12.00 Uhr: Bücherbasteln mit Marion Goedelt
Parallel zum Bühnenprogramm lädt die Illustratorin Marion Goedelt Kinder ab fünf Jahren in die historische Küche des Klosters ein. In dem etwa einstündigen Workshop können sie selbst kreativ werden und aus Papier, Bildern und eigenen Ideen kleine Bücher gestalten. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie aus einzelnen Seiten ein eigenes Buch entsteht. Im Mittelpunkt stehen die Freude am Gestalten, das Ausprobieren und die Erfahrung, eine eigene kleine Geschichte in eine sichtbare Form zu bringen. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine Anmeldung am Veranstaltungsvormittag gebeten.
Ganztägig: „Buchbinderei – Japanische Heftung“ mit Jenny Trojak
Jenny Trojak betreut während des gesamten Bücherfestes einen offenen Workshop-Stand und lädt fortlaufend zum Mitmachen ein. Dort können die Besucher die japanische Heftung kennenlernen und selbst ausprobieren. Bei dieser traditionellen Form der Fadenbindung bleibt die Naht außen sichtbar und wird zum gestalterischen Bestandteil des Buches. Mit vergleichsweise einfachen Mitteln entstehen individuelle Hefte oder kleine Bücher, bei denen Papier, Faden und Bindung eine besondere ästhetische Einheit bilden. Der offene Stand bietet die Möglichkeit, spontan vorbeizukommen, die Technik kennenzulernen und selbst auszuprobieren.
Ganztägig: „Tetra-Pak-Druck“ mit Urte von Maltzahn-Lietz
Um entspannt in die Welt des Hochdrucks einzutauchen bietet sich die schöne und einfache Variante des Tetrapackdrucks an. Vor Ort liegt alles dazu bereit: Gut ausgewaschene und zugeschnittene Saftpackungen mit Alubeschichtung bilden die Grundlagen. Diese lassen sich ganz einfach zum Beispiel mit Kugelschreibern bearbeiten. Alle möglichen Motive sind denkbar. Naturgemäß, weil die Pappen nicht so groß sich, kann also im Postkartenformaten gedruckt werden. Oder man schneidet individuell Motive einfach zu. Nach dem Einwalzen mit wasserlöslicher Linoldruckfarbe wird mit wenig Kraftaufwand auf Papier gedruckt. Nach Lust und Laune lassen sich die Motive außerdem kombinieren und Varianten ausprobieren – so entstehen tolle Ergebnisse. Dieser Workshop ist für alle Altersklassen geeignet.
Ganztägig geöffnet: die Hörspiel-Lounge
Wer zwischen Büchermesse, Lesungen und Workshops eine ruhigere Form der Literaturerfahrung sucht, findet in der ganztägig geöffneten Hörspiel-Lounge einen besonderen Rückzugsort. Hier können Besucher Platz nehmen, zuhören und in ganz unterschiedliche akustische Erzählwelten eintauchen. Zu hören ist unter anderem ein Hörspiel aus der Reihe „Fred. Archäologische Abenteuer“ von Ultramar Media. Die Reihe verbindet spannende Geschichten mit Wissen über Archäologie, historische Orte und vergangene Kulturen und richtet sich besonders an junge Entdecker und neugierige Familien.
Ebenfalls im Programm ist „Unwandelbar, Luise. Ein Album für die Königin in zehn Bildern“ von Ruth Johanna Benrath und Christine Nagel. Das Hörspiel nähert sich auf der Grundlage von Briefen und historischen Zeugnissen dem kurzen, außergewöhnlichen Leben der preußischen Königin Luise. Es zeigt sie als öffentliche Ikone und politische Akteurin, aber auch als ungewöhnlich nahbare Frau, Ehefrau und Mutter. Am frühen Nachmittag wird Ruth Johanna Benrath persönlich eine kurze Einführung in das Hörspiel geben.
Mit „Der Absturz“ von Johannes Groschupf ist außerdem ein eindringliches autobiografisches Radiofeature zu erleben. Groschupf erzählt darin von dem Helikopterabsturz, den er 1994 als einziger Passagier in der algerischen Sahara überlebte, und von dem schmerzhaften Beginn eines zweiten Lebens. Die NDR-Produktion wurde 1999 mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet.
Das Klostercafé ist ganztägig geöffnet und bietet Gelegenheit, zwischen den Programmpunkten eine Pause einzulegen.
Das Bühnenprogramm im Überblick
10.30 Uhr – Uckermärkische Literaturgesellschaft
12.00 Uhr – Malou Berlin: „Was bleibt“
13.00 Uhr – Almuth Nitsch: Poetry Slam
14.00 Uhr – Laura Wagner: „Tutto bene“, Moderation: Gina Enslin
15.15 Uhr – Simone Veenstra: „Die Traumspinnerin“
16.30 Uhr – Johannes Groschupf: Berlin Noir, Moderation: Marty Sennewald
18.00 Uhr – Carsten Gansel und Christoph Links: „Was wurde aus dem Leseland DDR?“
19.50 Uhr – Anne Rabe: „Das M-Wort“, Moderation: Marie Kaiser
Live am Klavier: Larry Porter
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Eintritt gilt für das gesamte Bücherfest einschließlich des Bühnenprogramms und der weiteren Angebote. Abends ab 18 Uhr ist ein Shuttleservice vom Kloster zum Bahnhof Chorin eingerichtet. Das zweite Bücherfest im Kloster Chorin wird vom Brandenburgischen Literaturrat präsentiert und kuratiert.
Teilnehmende Verlage, Buchhandlungen, Initiativen und Künstler*innen
- Anthea Verlag
- Buckowina
- Eichhörnchenverlag
- Edition A · B · Fischer / Fischer & Fischer
- Edition Bracklo
- Edition Schwarzdruck
- Findling Verlag
- Glückschuh Verlag
- havelbooks
- Jaron Verlag
- Joanmartin Literaturverlag
- Kulturverlag Kadmos
- Matthes & Seitz Berlin
- Natur+Text Verlag
- Niederlausitzer Verlag
- PalmArtPress
- Passanten-Verlag
- Reisedepeschen Verlag
- Rotkiefer Verlag
- Sol et Chant
- Ultramar Media
- Umland Verlag
- Weissbooks
Buchhandlungen
Literarische Initiativen
Einzelkünstler*innen
- Albrecht Walter – bildender und schreibender Künstler, Musiker und Performer
- Ines Schwarz – Malerei, Illustration und Text
- Ruth Johanna Benrath – Autorin und Hörspielkünstlerin
- Ute Hausfeld – Malerei und Grafik
Natürlich ist auch das Café KLOSTERKOMMODE ganztägig geöffnet und versorgt Sie mit Kaffee, hausgemachtem Kuchen, kleinen Speisen und Getränken.