Nichts geht über direkte menschliche Kontakte, über unmittelbares Erleben von Räumen. Außergewöhnliche Situationen führen uns zu ungewöhnlichen Wegen. Daher bringen wir Ihnen die Stille Stunde im Kloster Chorin auf diese Weise nach Hause. Die Besonderheit der Zeit erlaubt und fordert sogar ein IN-SICH-GEHEN.

Wählen Sie sich einen Lieblingsort in Ihrer Wohnung. Vielleicht sollte er nicht zu gemütlich sein, sondern eine Konzentration begünstigen. Wenn der Platz am Fenster liegt, haben Sie die Möglichkeit den Blick nach außen schweifen zu lassen. Frische Luft entspräche der Situation in den offenen Räumen des Klosters Chorin. Öffnen Sie also gern das Fenster.

Eine Reihe von Gedanken kann Ihnen Anregung sein für eine meditative Zeit, die wie auch sonst mit einem Glockenton beginnt und endet.


Die Stille in der Klosteranlage ist nicht absolut. Geräusche der Straßen und umliegenden Häuser sind zu hören, Vögel rufen, piepen oder singen, der Wind rauscht in den Bäumen und pfeift um die Ecken der Mauern. Das Licht wird weniger, Kerzen erhellen wenige Stellen in dem alten Kloster.

Was hat die Mönche vor über siebenhundert Jahren dazu getrieben, sich hier in Stille zu begeben und sich in Gebete zu versenken. Welche Anliegen haben sie Ihrem Gott nahe gebracht?

Lauschen Sie in die Stille hinein! Vielleicht gelingt es Ihnen einen bestimmten Gedanken zu fassen und sich ihm für einige Minuten konzentriert zu widmen.

Was bewegt Sie in diesen Tagen? Was möchten Sie sich von der Seele reden?

Was können Sie aus den hier über Jahrhunderte gespeicherten Gebeten und Gesängen für sich herausziehen?

 

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