Im Brauhaus erfahren Sie wie Karl Friedrich Schinkel Chorin entdeckte, zur Rettung des Klosters beitrug und das ehemalige Backsteinkloster ein Musterbeispiel preußischer Denkmalpflege wurde.

Reproduktionen von Zeichnungen Schinkels vermitteln die intensive Auseinandersetzung des Baumeisters mit der Anlage. In Hörtexten werden die historischen Hintergründe erläutert. Rund 300 Abbildungen, Grafiken und historische Fotografien geben Einblicke in frühe Restaurierungsphasen, die künstlerische Rezeption des Klosters und die Auswirkungen auf neogotischen Kirchenbauten im 19. Jahrhundert in der Umgebung Chorins.

Gut zu wissen

Zur Ausstellung ist 2019 ein Sonderheft in der Reihe „Die Mark Brandenburg“ erschienen.

Die Mark Brandenburg (Sonderheft 2019)
Enthusiastischer Weltverschönerer 
Karl-Friedrich Schinkel
(ISBN 978-3-948052-04-1)

In dieser Ausgabe erfahren Sie, dass die idyllische Lage, der gute bauliche Zustand und die vielen Verweise auf die mittelalterliche Baukunst in Ausstellungen, in Apps und in den Bauten nicht selbstverständlich sind. Das Kloster Chorin von heute ist ein Ergebnis der frühen preußischen Denkmalpflege im 19. Jahrhundert. Karl Friedrich Schinkel hat sich persönlich für den Erhalt, ja die nachhaltige Rettung und die Inszenierung in der Natur eingesetzt. So sehen wir die „Ruine unter Dach“ heute so, wie es sich der erste preußische Denkmalschützer vor 200 Jahren gewünscht hat.

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